CONCERT REVIEWS

ENTRÜCKT UND ENGELHAFT. Regensburg. Im Nachtkonzert am Freitag in der Minoritenkirche widmete sich das Schweizer Ensemble 'La Morra' der geistlichen Polyphonie Nordeuropas von 1400 bis 1500. (...) Das Vokalquartett mit Eve Kopli, Hanna Järveläinen, Dan Dunkelblum und Giovanni Cantarini war bestens auf einander eingehört, in den antiphonalen bzw. responsorialen Werken, in denen die Vorsängerrolle je unterschiedlich besetzt wurde, überzeugte jeder der vier auch als Solist. Frappierend, wie die beiden Frauenstimmen trotz unterschiedlicher Timbrierung im Unisono zur kaum mehr unterscheidbaren Klangeinheit verschmolzen, etwa in John Dunstaples 'Beata dei genitrix'. Und das mit duftiger Leichtigkeit. Mit kaum glaubhaften Pianissimi schlug Michal Gondko bei Lautenstücken aus dem Buxheimer Orgelbuch in seinen Bann; weitere Werke aus dem Buxheimer Orgelbuch intonierte Corina Marti mit spannungsvoll improvisierten mäandernden Melodieverläufen – beides als Umrahmung für das kunstvoll gebaute 'Ave regina' und zwei weiteren Werken von Walter Frye. Ein spannender oder vielmehr entspannender Wechsel von vokalen und instrumentalen Werken bzw. Passagen (bravourös Tore Eketorp und Elizabeth Rumsey je an der Viola d’arco) und ihrer sehr individuellen Besetzung, mit dem ein breites Spektrum von Komponisten vorgestellt wurde: von Dunstaple über Guillaume Du Fay, Gilles de Binch, Nicolaus de Radom und anderen bis hin zu Josquin des Prez. (...) (Mittelbayerische Zeitung, 25.05.2010) (read the full review)

'Dood en liefde zijn ook kernwoorden in de hoofse liefdesliederen uit de late Middeleeuwen, die het Zwitserse ensemble La Morra zaterdag wonderschoon in der Kapel van de Zusters onder de Bogen uitvoerde. De liefde zit de dichter hier niet mee, hij wordt steevast afgewezen, en verlangt daarop alleen nog maar naar de dood. Prachtige, treurige liederen, van het destijds immens populaire troubadourlied Quan vei la lauzeta mover van Bernart de Ventadorn, via juweeltjes van Machaut, Antonello da Caserta, Ciconia, en een prachtig Duits anoniem lied, tot de vroeger Renaissancecomponist Dufay, werden afgewisseld met instrumentale stukken. De uitvoering mag subliem genoemd worden: zangeres Els Janssens zong de liederen op een heel natuurlijke wijze, lenig en met een waarachtige zeggingskracht.' (De Limburger, 21.09.2009)

'EIN BESONDERER KLANG. (...) Erstaunlich modern klangen diese Stücke, die von Gondko kompetent und mit grossen Einfühlungsvermögen interpretiert wurden (...). Wirklich neugierig aber war man auf den Klang des Claviciteriums, auf dem Corina Marti mehrere weitere Stücke aus dem "Buxheimer Orgelbuch" spielte. Zart und leise, mit einem warmen Ton, der an eine abgedämpfte Harfe erinnerre, klang das Instrument, das mit dem silbrig-hellen Ton des gebräuchlicheren Cembalos nicht viel gemein hatte. (...) Trotz Ähnlichkeit des Klanges der Laute und des Claviciteriums wirkte das Spiel dennoch kontrastreich (...). Ein neue Eindrücke vermittelnder Konzertabend.' (Baselländische Zeitung 20.09.2008)

'Przy wygaszonych swiatlach kosciola sredniowieczna muzyka grana przez formacje La Morra z zadziwiajaca latwoscia przenosila w przeszlosc, prowokowala do poszukiwan zrodel naszej kultury. Na poczatku moglo zaskakiwac wspolbrzmienie starych instrumentów, do którego nie jestesmy przyzwyczajeni. Moglo wymykac sie nam spod kontroli tempo. Wystarczyo jednak odrzucic wspolczesne wyobrazenia muzyczne, stereotypy rytmiczne i tylko wsluchac sie w energetyzujacy glos Els Janssens, flety Coriny Marti czy fidel Uri Smilansky. Ukazywal sie nam wtedy wspanialy obraz swiata, zycia, dworów sprzed ponad 600 lat. La Morra to nowy gosc zaproszony na festiwal, a juz zawojowala paradyska publicznoscia, ktora domagala sie bisow.' (Gazeta Wyborcza Gorzow Wlkp., 17.08.2008)

'Els Janssens nahm die sehr zahlreichen Anwesenden mit ihrer vollen und kernigen Alt-Stimme von Beginn an für sich ein. (...) Die Instrumentalisten überzeugten mit einer souverän gelösten Virtuosität sowie geschmeidig flexiblen Musizieren (...). Was LA MORRA bot, war in seiner ausgewogenen Schönheit jedenfalls himmelweit entfernt vom falschen Cliché des finsteren Mittelalters und sorgte beim Publikum für grosse Begeisterung.' (Basellandschaftliche Zeitung, 11.03.2008)

'(...) Zuiverheid lijkt het parool bij La Morra. En dan hebben we het niet alleen over intonatie, maar ook over een soort purisme, dat eigentlijk dichter bij 'integriteit' zou komen als dat niet zo'n sleets begrip was geworden. (...)' (De Stentor - Zwolse Courant, 22.04.2004)

'(...) Aus Amerbachs umfangreicher Sammlung musikalischer Drucke und Handschriften spielte das von Michal Gondko und Corina Marti, beides Absolventen der Schola Cantorum Basiliensis, gegründete Ensemble LA MORRA Vokal- und Instrumentalmusik. (...) LA MORRA hat daraus ein abwechslungs- und farbenreiches Programm zusammengestellt. (...) Die ausgezeichneten Musiker von LA MORRA verliehen ihrem Programm mitreissendes Leben. (...)' (Basellandschaftliche Zeitung, 28.01.2004)

'(...) Los cuatro componentes del grupo (...) mostraron un impresionante virtuosismo con sus respectivos instrumentos y recrearon con su musica la atmosfera medieval mas delicada e intimista.' (Diario del AltoAragon, 11.04.2003)

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